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Coral Coast

Coral Coast - Nord Küste


Watamu ist ein kleiner Badeort an der Turtle Bay mit seinem eigenen Meeres- Nationalpark vor der Tür. Der Park und das anliegende Nationalreservat bilden mit dem Malindi Marine National Park and Reserve (letzterer mit 219 km²) eines von Kenias Biosphärenreservaten. Die drei Höhlen am Eingang zum Mida Creek sind besonders sehenswert und Heimat einer grossen Zahl von riesigen, bis 1,8 m langen Klippenbarschen, die 200 kg wiegen können. Parkwächter schützen die Höhlen und begrenzen die Besucherzahl. Am Strand liegen etliche Hotels, darunter das Ocean Sports und das Hemingways, beide berühmt für ihr Hochseeangeln. Und natürlich die Hotelkette des ASC, African Safari Club mit mehr als 10 Hotels, eigener Fluglinie und einem Clubschiff!

Malindi: Nördlich von Watamu, Kenias berühmtestem Ferienzentrum, liegt Malindi in einer attraktiven Bucht südlich des Sabaki River. Jahrhundertelang war Malindi ein wichtiges arabisches Handelszentrum. Der portugiesische Entdecker Vasco da Gama landete hier 1498 und errichtete im folgenden Jahr ein Kreuz zur Erinnerung an dieses Ereignis. Das Kreuz aus Lissaboner Kalkstein mit dem eingravierten portugiesischen Wappen wurde ursprünglich auf dem Palastgelände des Scheichs von Malindi errichtet, später aber an den Vasco da Gama Point versetzt. Malindi wurde das nördlichste portugiesische Territorium in Ostafrika und gelangte im 17. Jh. unter die Herrschaft von Oman, bevor die Galla es übernahmen.


Heute ist Malindi Anziehungspunkt hauptsächlich für italienische und deutsche Pauschaltouristen, und es ist wenig von den früheren ruhigen Tagen übriggeblieben. Der Strand ist genauso weiß und feinkörnig wie im Süden aber erheblich schmaler. Die großzügigen Hotelanlagen sind ebenso schön und tropisch bewachsen.

Malindi ist ein Zentrum des Hochseeangelns und Heimathafen einer Reihe von professionellen Fangbooten. Der Malindi Marine National Park and Reserve erstreckt sich über eine Fläche von 219 km² südlich von Malindi bis Watamu. Der südliche Abschnitt des Parks mit schönen Korallengärten ist bei Schnorchlern, Tauchern und Besuchern in Glasbodenbooten beliebt.

Kilifi Lange wurde der Kilifi Creek mit der Fähre überquert, heute gibt es eine Mautbrücke. Kilifi ist in Fachkreisen für den Mnarani Club bekannt, der sich durch Angelwettkämpfe einen Namen machte. Man sieht den Club rechter Hand, bevor man die neue Brücke überquert. Der Gezeitenfluss ist ein beliebter Ankerplatz für seetüchtige Jachten und sehr beliebt bei Wasserski-Sportlern und Windsurfern. Vor dem Gezeitenfluss gibt es eine Strassenabfahrt zu den Mnarani-Ruinen, die von den Klippen aufs Meer hinausgehen. In den Ruinen befinden sich einige Gräber eines davon ein Säulengrab, zwei Moscheen und ein tiefer Brunnen. Sie waren vom 14. bis 10. Jh. in Gebrauch.

Ausgeraubt von dem kriegerischen Galla-Stamm, der aus Somalia kam, wurde die Ruinenstadt erst 200 Jahre später entdeckt. Hinter Kilifi führt die Strasse durch romantische kleine Küstenorte unter Palmen und entlang des Waldes von Arabuko-Sokoke. An einer Stelle können Sie einen Blick auf den Mida Creek werfen, bevor Sie an der Abfahrt zu den berühmten Gedi-Ruinen und dem Dorf Watamu kommen.

Mida-Creek



Am Südende der Turtle Bay und bewacht von Whale Island liegt der Eingang zum Mida Creek, eine mangrovengesäumte Flutebene. Mida ist Ziel zahlreicher Zugvögel, die sich von März bis April im futterreichen Uferschlamm aufhalten, bevor sie nordwärts fliegen. Die meisten Vögel gehören zu den Familien der Regenpfeifer und der Strandläufer, aber es befinden sich auch meist etliche hier lebende Grosse Flamingos darunter, die das Bild noch bunter gestalten.

Mida ist auch der beste Ort, den ungewöhnlichen und seltenen Reiherläufer zu sehen, der hier von September bis April lebt. Andere bemerkenswerte Arten sind der Scharlachspint und der Madagaskar- Bienenfresser oder verschiedene Seeschwalbenarten. Von Juni bis September brüten die Rosenseeschwalbe und Zügelseeschwalbe auf Whale Island.

Die meisten der Hotels veranstalten Dhau- oder Motorbootfahrten in den Gezeitenfluss hinein, doch am besten kann man die Vögel beobachten, wenn man einen der vielen von der Hauptstrasse abgehenden sandigen Fahrwege zum mangrovenbestandenen Ufer hinunterfährt.

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